über mich

Maren Utzolino

Rost –  durch seine unterschiedliche Farbigkeit und Struktur – übt schon sehr lange eine große Faszination auf mich aus: verrostete Werkzeuge, Bleche, Nägel, …sogenanntes Wertlosmaterial fand zu mir und in mein Atelier. Durch stark eisenhaltiges Wasser unseres Brunnens entdeckte ich die Möglichkeit, Eisenbleche gezielt und schneller rosten zu lassen. Es begann eine Zeit des Experimentierens, in der ich auch Rostlösungen kennen lernte, um „künstlichen“ Rost auf verschiedensten Materialien herzustellen.

Parallel zu meinen Rostbildern arbeite ich an meist farbintensiven Bildern, die ich mit Hilfe von Pigmenten, Eitempera oder Acrylfarben, unter Hinzunahme von Sand, Eisenspänen, Gasen, Papieren, rostigen Fundstücken… auf verschiedensten Malgründen entstehen lasse.

Strukturen und zufällig entstandene Farbkompositionen, die durch mehrmaligen Farbauftrag , Abkratzen oder Hervorholen unterer Farbschichten zustande kommen, verwerfe, gestalte, nehme ich auf und überlasse mein Bild der Veränderung.

Ich nutze Vorhandenes und setze neue Akzente, so dass teilweise landschaftliche Bilder, gegenstandslose oder abstrakte Bilder entstehen, in denen meist wie von selbst in zueinander in Beziehung stehende Figuren auftauchen.

So werden Verrostetes und Altes, das anscheinend seinen Zweck erfüllt hat, nicht unbrauchbar und wertlos, sondern erwacht in einem anderen Kontext zu neuem Leben.

Vergänglichkeit und Neuanfang

Sind für mich Begriffe, mit denen ich mich zurzeit intensiv beschäftige: Mich mit der Veränderung, die in meinem Leben und in meinem Umfeld stattfindet, auseinandersetze, sie bewusst zu machen, anzunehmen, Altes und Neues miteinander zu verbinden und neu zu beginnen.

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